Positiv Denken – Der Weg ist das Ziel

Hauptsache kreativ. Aber was gehört drum herum? Hauptsache glücklich?

Gerade wenn wir im Stress sind, strömen die negativen Gedanken nur so durch unseren Kopf. Man hat keine Lust oder sogar Angst. Man kann Aufregung nicht mehr von Panik unterscheiden und alles ist grundsätzlich unangenehm.

Du liest gerade den hundertsten Beitrag über positive Gedanken und fragst dich, wann du endlich deine Negativität los wirst?

Ich kann dir nur sagen, der Weg ist das Ziel! Jeder einzelne positive Gedanke ist goldwert! Im Folgenden kannst du dir einige Denkanstöße und Tipps anlesen und ich rate dir, denke mal darüber nach.Untitled designchen

 

ERSTENS

Du kannst nicht negativ denken und positives erwarten

Da ist etwas dran oder? Ich neige zwar auch oft dazu zu sagen, dass Pessimisten viel öfter eine positive Überraschung erleben, aber das ist nicht „Sinn“ unseres Daseins.Untitled design (2)

 

ZWEITENS

Formuliere deine Gedanken bewusst ins Angenehme um 

„Ich muss noch Staubsaugen, zum Zahnarzt gehen und eine Freundin besuchen“. Das ist ein typischer und normaler Satz. Keiner will damit sagen, dass er keine Lust hat, jemanden zu Besuchen, sondern einfach die Fakten aufzählen. Aber wie wäre es mit: „Ich werde heute Staubsaugen, zum Zahnarzt gehen und dann will ich eine Freundin besuchen“ Das klingt viel schöner!!

„Ich muss heute viel eher ins Bett, weil ich sehr früh aufstehen muss“ ist lange nicht so schön wie „Ich will morgen ausgeschlafen sein, deswegen gehe ich heute zeitig ins Bett“

„Ich hasse es, andauernd zum Zahnarzt zu müssen.“ wird zu „Ich gehe oft zum Zahnarzt, weil mir die Gesundheit der Zähne wichtig ist.“ Untitled designchen

 

DRITTENS

Sorge dich nicht um morgen, denn es raubt dir die Kraft für heute

Wenn ich einen Termin habe, vor dem ich mich ein wenig fürchte, geht es schon drei Tage vorher los. Meine Gedanken kreisen nur darum und ich fühle mich eingesperrt. Hol deine Gedanken zu dir zurück. Stelle dir vor, wie du einen Anker einholst. Denke daran, dass du nichts hast, außer das Jetzt. Und genau das macht dich unfassbar reich. Untitled design (2)

 

VIERTENS

Hör auf zu werten

Sehe unangenehme Dinge ohne große Emotionen. Schenke ihnen ab und an einen sachlichen Gedanken, aber höre auf, alles direkt zu bewerten. Es gehört nun einmal dazu, dass wir gewisse Dinge erledigen müssen  sollten und wollen. Es ist ziemlich ähnlich, wie der Punkt, dass wir unsere Sätze umformulieren. Lasse einfach wertende Wörter weg und wenn du sie dir nicht mit einem positiven Wort oder einer schönen Erfahrung verbinden kannst, ist das auch ok. Lass es einfach so sein, wie es ist. Untitled designchen

 

FÜNFTENS

Akzeptiere dich und deine Gefühle

Es ist ok, wenn du Angst oder Unbehagen hast, etwas zu tun. Das ist normal und du darfst dich nicht deswegen verurteilen. Aber du hast als einziger die Chance, dich zu überwinden und etwas aus der Situation zu machen. Das darfst du dir genauso bewusst machen. Es liegt an dir, wie du an die Sache rangehst und es ist absolut in Ordnung, wenn du Schiss hast, aber meistens wirst du im Nachhinein den Kopf schütteln, dass du dich so angestellt hast ;-). Untitled design (2)

 

SECHSTENS

„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe“

Pippi Langstrumpf

Es ist ein unfassbar schönes Zitat von Lindgrens Pippi. Sie geht ganz anders an Unbekanntes heran und ich finde es wunderbar, alles mal von einer anderen Seite zu betrachten. Wieso gehen wir automatisch davon aus, dass wir neue Situationen nicht meistern? Sicher gibt es Menschen mit mehr Erfahrung, sie werden leichter, schneller oder noch erfolgreicher in diesem Bereich zurecht kommen, aber als sie angefangen haben, waren sie genauso weit wie du.

Beispiel neues Hobby: Du überlegst, ob du in Zukunft mal ins Fitness-Studio gehen willst. Eigentlich möchtest du das schon ewig mal ausprobieren, aber du traust dich nicht, weil du daran denkst, dass du dich blamieren wirst. Du wirst der/die Schlechteste sein und du bist sowieso so unsportlich, dass es ein totaler Reinfall sein wird. Deswegen gehst du nicht. Aber: die Anderen haben auch mal klein angefangen und du darfst dich nicht mit ihnen vergleichen. Ihre Meinung ist sowieso egal. Du machst es ja für dich. Aber warum gehst du davon aus, dass es ein Reinfall wird? Pippi hätte sicher eine große Freude daran, alle Geräte auszuprobieren. Ich stelle es mir bildlich vor und es sieht unfassbar spaßig aus!! Untitled designchen

 

SIEBTENS

Was ist der Worst-Case?

Worst Case, auf Deutsch: der schlimmste Fall!

Du wirst ein Telefonat führen, vor dem du Bedenken hast –> Schlimmster Fall? Du könntest dich ein wenig blamieren, aber im schlimmsten Fall wirst du dein Anliegen nicht durchsetzen können. Halte dir vor Augen, dass jedes Telefonat vorüber geht. Keiner kann dir durch ein Telefon etwas antun!

Du hast einen Zahnarzttermin, weil du befürchtest, dass du ein Loch hast –> Schlimmster Fall? Im schlimmsten Fall hast du ein Loch. Dann wird dein Zahnarzt nicht sofort zur Bohrmaschine aus dem Baumarkt greifen! Er wird mit dir alles Schritt für Schritt durchführen und es wird sich eine Lösung finden. Schließlich sind Zahnärzte genau dafür da!

Du hast deine Fahrprüfung –> Schlimmster Fall? Dein Fahrlehrer muss eingreifen und du bist durchgefallen. Das passiert. Aber es ist kein Weltuntergang. Du wirst die Möglichkeit bekommen, nochmal zu üben und du wirst eine neue Chance kriegen. Aber ganz unter uns: Dein Fahrlehrer hat dich nur zur Prüfung zugelassen, weil er an dich glaubt! Untitled design (2)

 

ACHTENS

Sehe das Problem als spannende Aufgabe

Wandel dein ungutes Gefühl in Neugier um! Du alleine hast die Chance, etwas daraus zu machen! Du kannst dich beweisen (vor dir selbst!) und darfst zeigen, was du bisher so gemeistert hast. (Immerhin hast du jeden einzelnen Tag, der hinter dir liegt, erfolgreich hinter dich gebracht). Klar kann man aus einem Arztbesuch keine spannende Aufgabe machen, aber aus genug anderen Dingen. Glaub an dich und deine Fähigkeiten. Untitled designchen

 

NEUNTENS

Habe Vertrauen in dich und dein Handeln

Vertrauen ist eines der positivsten Gefühle, die mir einfallen. Vertraue in dich und du wirst Situationen leichter angehen. Vertraue in deine Mitmenschen und du wirst wissen, dass du immer wieder aufgefangen wirst. Vertraue in das gesamte Leben, dann erscheint dein Problem vielleicht ein wenig kleiner. Vertraue darauf, dass die Zukunft gut werden wird und vertraue auf die Zeit. Du wirst es nicht mehr hören können, aber die Zeit heilt tatsächlich Wunden. Das habe ich schon selbst erfahren. Vertraue, dass du dich an jede neue Arbeits- oder auch Schulsituation gewöhnen wirst und vertraue darauf, dass du für alles eine Lösung finden wirst. Und wenn es nur darum gehst, dass du dich sorgst, dass du keinen Parkplatz finden wirst. Untitled design (2)

 

ZEHNTENS

Ja, der Weg ist das Ziel

Es gibt keinen Zustand des positiven Denkens. Es ist das JETZT. Du kannst es gleichstellen. Aber ist dir aufgefallen, dass du die Momente sehr oft durch die Gedanken definierst? Das ist normal, aber genau dadurch kommst man leichter durch kleine Engpässe. Positiv Denken und der jetzige Moment, ist es ein und dasselbe?


Ich möchte dir noch sagen, dass ich selbst kein Paradebeispiel bin. Ich denke viel zu oft negativ, aber alleine das Schreiben, bringt mir sehr viel positive Energie. Selbst wenn niemand bis hier her lesen wird (ACHTUNG: negativer Gedanke!!), habe ich doch aus dem Verfassen sehr viel gelernt.

Ich wünsche dir etwas Gutes, und zwar eine positive Inspiration!! Über Feedback würde ich mich freuen, es ist schließlich mein erster Beitrag in diese Richtung…

Hab es schön! Deine Pauline

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