Die Schwierigkeit am Bloggen ~das Fotografieren~

Hallo!!

Ich habe gerade mein neustes Projekt „geshooted“ und da ist mir mal wieder aufgefallen, dass es mir sehr schwer fällt, gescheite Bilder zu machen. Wahrscheinlich habt ihr es auch schon bemerkt, aber meine Beitrags-Bilder sind lange nicht die Besten. Aber wieso sind es immer nur die Blogbilder, die nichts werden?


Der Hinter- und Untergrund

Da fängt’s schon an. Mir gefallen Bilder (es geht jetzt hier mal nur um Beitragsbilder) mit weißen Hintergrund richtig gut. Dann kann man sich schön auf das konzentrieren, was wichtig ist. Aber, wo soll ich einen großflächigen, weißen Hintergrund bzw. Untergrund herbekommen? Die meisten Flächen sind zu klein und man sieht im Hintergrund den Raum oder die Kante zur Wand. Außerdem muss es schön hell sein, am besten Tageslicht, aber dann spiegelt sich andauernd das Licht am Untergrund. Ihr seht, es ist schwierig. Ich hab schon so viel ausprobiert, aber finde nichts richtiges. Natürlich muss ich keinen weißen Hintergrund nehmen, aber was dann? Der Holzboden ist so glatt, dass sich immer, egal an welcher Stelle, das Licht spiegelt. Teppiche lenken oft, nicht immer, vom Motiv ab und ausgebreitete Stoffe wirken immer etwas unordentlich. Wie und wo macht ihr eure Bilder?

Die Perspektive

Auch das fällt mir schwer. Dank meinem eingeschränktem Hintergrund kann ich nicht alle Perspektiven benutzen, also z.B. nur schwer „auf Augenhöhe“ mit dem Motiv gehen, weil dann das gesamte Zimmer im Hintergrund zu sehen ist. Leicht von oben zu fotografieren wirkt oft unvorteilhaft und funktioniert nur bei bewussten „direkt von oben“, also Senkrechtansichten.


Ich finde wirklich, dass das Fotografieren die größte Schwierigkeit am Bloggen ist. Aber ich möchte unbedingt meine Bilder verbessern, weil ich selbst merke, dass ich andere Blogs an ihren Bilder bewerte (macht doch fast jeder, oder?). Meiner Meinung nach wirkt ein Blog so, wie die Bilder.

Ich würde mich sehr freuen, wenn jeder Blogger, egal wer, mir ein, zwei Tipps gibt, die er oder sie benutzt. Also auch du. Es würde mir echt helfen…

Danke schon mal jetzt, Mittwoch kommt wieder ein Kreativbeitrag, vlt mit neuen Bilder. Mal schauen ob ich eure Tipps anwenden kann.

Ganz liebe Grüße, Pauline ♥

6 Gedanken zu “Die Schwierigkeit am Bloggen ~das Fotografieren~

  1. Hey Pauline!
    Ich finde gute Fotos sind viel wert, aber man kann einen Blog nicht nur nach seinen Bildern bewerten, denn genauso wichtig sind auch interessante Projekte und spannende Texte.
    Du darfst dir auf keinen Fall die Latte zu hoch setzen und dich unter Druck mit anderen vergleichen, da sonst die Freude an der Sache verloren geht und bloggen soll ja Spaß machen. Was du auch nicht vergessen darfst ist, dass du 15 bist und die meisten Blogger um einiges älter sind und dementsprechend schon mehr Erfahrungen sammeln konnten. So ein Blog ist eine Entwicklung, jeder fängt klein an und wächst mit jedem Beitrag. Am besten du klickst dich durchs Internet und schaust dir mal von deinen Lieblingsbloggern die allerersten Beiträge an, dann wirst du sehen, dass da auch nicht alles perfekt ist.
    Ich bin selten zu 100 % mit meinen Bildern zufrieden und habe auch schon Projekte nicht veröffentlicht, weil mir die Fotos einfach nicht gefallen haben, aber es ist immer noch besser nur zu 80 % zufrieden zu sein, als auf einen Beitrag ganz zu verzichten.

    Nun ein paar kleine Tipps:
    – Am besten du fotografierst an Plätzen mit viel Tageslicht, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung und wenn das ein Problem sein sollte, gibt es ja zum Glück Bildbearbeitungsprogramme mit denen man jedes Bild heller zaubern kann.
    – Zum Thema Untergrund, kann ich dir nur sagen kreativ sein und die Augen offen halten. Ich habe mir verschiedene Untergründe selber gebaut, in dem ich z.B. ein paar alte Bretter verschraubt und weiß angepinselt habe. Ich finde ausgebreiteter Stoff wirkt nicht unbedingt unordentlich, einmal drüber gebügelt und schon passt es. Oder du besorgst dir Sperrholzplatten und beklebst sie mit Motivfolie. Wenn ich mal Lust auf farbigen Untergrund habe, liegt bei mir immer Tonpapier in allen Farben bereit.
    – Für den Hintergrund reicht oft eine weiße Wand oder ein altes Betttuch, oder was mir richtig gut gefällt ist, wenn das Objekt scharf und der Hintergrund verschwommen ist und dann spielt der Hintergrund ohnehin keine so große Rolle mehr und es kann sehr interessant wirken.

    Sowie alles im Leben ist das eine reine „Übungs- und Ausprobiersache“ und auch ich habe eine Zeit lang gebraucht, bis ich die richtigen Ecken in meiner Wohnung gefunden hatte.
    Mach weiter so! Alles Gute!

    Liebe Grüße,
    Steffi

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  2. Hi Pauine,

    also ich übe immer noch. Aber inzwischen kriege ich es zumindest hin, dass meine Fotos gut beleuchtet und hell sind. Ich fotografiere die meisten Dinge momentan an derselben stelle im Raum. Das ist zwar etwas langweilig, aber man soll schließlich nicht zu viel auf einmal wollen. Und dann eher späten Nachmittag oder morgens, denn knallt die Sonne nicht direkt durch das nächste Fenster.

    Da mein Küchentisch als Hintergrund nicht so schön ist, habe ich eine Sperrholzplatte mit Folie in Holzoptik beklebt. Die lege ich bei den Fotos unter. Ich bin noch auf der Suche nach weiteren Folien oder ähnlichem, aber es ist nicht so einfach, wie du schon sagst.

    Sonst versuche ich durch das Aufnehmen von Details alles etwas interessanter zu machen, denn eine von oben drauf Ansicht ist recht langweilig und das mache ich nur, wenn ich in einer Anleitung Schritte erkläre.

    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

    Liebe Grüße,
    Stephanie

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