Kleine Knüpfkunde

Nr. 4

Ich dachte, ich schaffe uns doch mal eine kleine Basis, damit ich euch viele weitere Knüpfbänder zeigen kann…

Knüpfen (def.: Viele kleine Fäden zu einer Art Netz (in einem kunstvollen Muster) verschlingen)

1. Faden

Ich benutze am liebsten Spaltgarn, vielleicht besser bekannt als Stickgarn. Dieses kann leider sehr teuer sein, z.B. die Marke Anchor (Bild), man bekommt 8m Faden für ca. 2 Euro. Das klingt nicht so viel, aber manchmal reicht das nur für ein bis zwei Armbänder. Ich habe allerdings eine günstigere Variante gefunden, die fast genauso gute Qualität hat wie das Anchor-Garn. Das Blöde an der Sache ist, dass ich diese Stränge alle umgewickelt habe, um sie leichter zuschneiden zu können. Da hab ich die Etiketten weggeworfen und kann euch nicht sagen, wie die Marke heißt. Es sind 100m für 2 Euro, soweit ich weiß.

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Dann gibt es noch das Perlgarn, welches ich aber nicht so gerne verwende, weil es einfach einen Effekt macht, den ich nicht schön finde, aber das ist Geschmacksache. Geeignet ist es auf jeden Fall. Wie viel es kostet, weiß ich nicht, weil ich immer noch aus den Beständen meiner Uroma arbeite.

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2. Beginn und Ende

Die meisten meiner Armbänder werden am Anfang und am Ende einfach geflochten. Dazu einfach, bevor man mit dem Knüpfen beginnt, 10 – 15cm der Fäden freilassen und mit einem Schlingknoten befestigen. Der kann dann, wenn man mit dem Armband etwas weiter ist, öffnen und flechten. Das ist relativ einfach. Genauso kann man das auch Kordeln oder die 4er-Flechttechnik anwenden.

Dann kenn ich noch den Knopfverschluss, den ich allerdings noch nicht ausprobiert habe. Dazu schaut ihr euch am besten ein YouTube Video von alive4fashion an, sie verwendet meistens diese Technik. https://www.youtube.com/playlist?list=PLHka4RqbM2kn4c1xwTev1CRQL7VTkwLAK

3. Befestigung

Bevor ihr dann endlich mit dem Knüpfen anfangt, müsst ihr natürlich eure Fäden passend zuschneiden und irgendwie befestigen. Dazu steche ich immer eine Sicherheitsnadel in den dicken Schlingknoten. Diese kann man dann am Hosenbein (!) festmachen. Oft, wenn es gerade nicht an meiner Hose geht, befestige ich die Nadel z.B. am Federmäppchen, an einem Kissen oder sonst irgendwo. Meiner Meinung nach ist das die einfachste Methode. Andere kleben ihre Fäden mit Hilfe von Tesa am Tisch fest, aber mir rutsch das immer heraus, auch wenn ich einen Knoten oder einen Schlüsselring benutze. Aber das muss jeder selbst ausprobieren.

4. Knüpfen

Jetzt fängt es eigentlich erst richtig an. Die Fäden werden durch vier verschiedene Knoten miteinander verbunden. Das alles zu erklären fällt mir sehr schwer, da ich viele verschiedene Anleitungen zu den gleichen Knoten gefunden habe. Jeder findet eine andere Anleitung besser. Aber, es gibt viele Anleitungen im Internet. Bitte seid mir nicht böse, ich habe vor, euch eine einfache Anleitung durch Bilder zu erklären.

Sooo, ich denke das war erstmal alles. Falls ich etwas vergessen habe, schreibt es mir bitte und ich werde es ergänzen. Auch wenn ihr noch Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare.

Das alles klingt viel komplizierter, als es eigentlich ist. Natürlich kann man mit jedem Faden knüpfen, auch mit Wolle, Seidenband oder sogar Paketband.

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2 Gedanken zu “Kleine Knüpfkunde

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